Die Planung (dies soll kein abschreckendes Beispiel sein...)

Nun ging es darum unser Vorhaben in Form zu gießen. Am 18.12.2015 hatten wir hierfür unseren Termin für das Erstgespräch beim Vertragspartner von Massa bei einem Architekturbüro in Aschaffenburg.


Als Aussage nach diesem Termin stand dann die „Zusage“ vom Architekten, dass die Entwürfe in ca. 14 Tagen vorliegen. Und das trotz Weihnachten und Silvester/Neujahr. Wir waren hocherfreut, dass alles so schnell Formen annimmt und erhofften uns schon einen Baubeginn spätestens im April.

Nach drei Wochen rief ich beim Architekten an und fragte ob der Entwurf dann in den nächsten Tagen käme. Leider wurde mitgeteilt, dass „viel zu tun sei“. Aber bis zum Ende der Woche sei der Entwurf da. Nach nochmaliger Erinnerung war der Entwurf dann die Woche darauf dann im Briefkasten (...).

Vertraglich sind acht Wochen vorgesehen. Insofern kein Problem vom Zeitstrahl her, aber dann sollten hier keine Versprechungen getroffen werden, die dann nicht eingehalten werden.

Der erste Entwurf lag also vor. Hier wurden allerdings eklatante Unterschiede zu unseren Vorstellungen festgestellt. Die Dachfenster über unserem Luftraum waren das Solarmodul, das durchgehende Fenster von der Terrassenseite bis über den Luftraum waren nicht mehr durchgehend und deutlich zu klein. Die Aussage dass unsere Vorstellungen so nicht möglich seien ist das Eine, dass aber ohne Rücksprache Änderungen einfach vorgenommen werden das Andere. Obwohl Massa ja solche Fensterlösungen eigentlich im Programm hat, hat uns erstaunt dass es bei uns nicht möglich sein sollte.

Mit unserer jetzigen Lösung sind wir allerdings zufrieden und haben uns auch im Hinblick auf unseren Einzugstermin damit arrangiert. Der Bauantrag wurde also unterschrieben und Anfang März 2016 (ich erinnere hier nochmal an die Aussage „die Entwürfe sind in ca. 14 Tagen fertig...) nach zehn Wochen an das Bauamt geschickt.


Während der Vorbereitungsphase (Bauantrag, Vorgespräche Estrich, Tiefbau etc.) lieferte uns Herr Übler vom Massa-Verkaufsteam jederzeit rechtzeitig die notwendigen Informationen, sodass wir vorbereitet sein konnten.


Am 20.04.2016 hatten wir dann unseren Termin mit Herrn Kandogmus von der Firma „A & D Estrichbau GmbH“. Dieses Vorgespräch in Sachen Planung für den Estrichbau (welche Bodenbeläge, Gulli im HWR, Berücksichtigung der elektrischen Leitungen oder auch Tragfähigkeit etc.) war ein sehr gutes und positives Gespräch. Herr Kandogmus, war ein sehr offener und freundlicher Gesprächspartner, der unsere Fragen sehr genau und kompetent beantworten konnte. Nach diesem Termin waren wir guter Dinge.


Am 21.04. jedoch, also einen Tag später (so schnell ist man von „guter Dinge“ wieder etwas weiter entfernt...), rief ich fünf Wochen nach Einreichung unseres Bauantrags im Bauamt an. Es folgte der nächste Rückschritt in Sachen „Architekturbüro": die Einfahrt zum Carport sei zu nah an der Hauptstraße geplant, die Genehmigung kann so nicht erteilt werden. Schade, da der Architekt nach eigener Aussage vorab mit dem Bauamt alles abgeklärt haben wollte.

Als Nächstes also ein Anruf beim Architekten, damit dieser das Notwendige mit dem Bauamt direkt klären kann und mir eine Rückmeldung geben kann. Die Aussage „ich rufe dann gleich mal da an“ impliziert für mich, dass dies umgehend, mindestens aber zeitnah geschieht. Leider passte es langsam in das gewonnene Bild. Anruf am 22.04. beim Architekten mit der Frage was das Bauamt nun meint. Leider nichts. „Der Zettel mit der Nummer liege noch hier“. Da liegt er gut.

Der Architekt kümmerte sich nun allerdings (diesmal zeitnah) um Aufklärung und gab per E-Mail als Rückmeldung, dass er bis Montag den 25.04. eine Lösung präsentiert. Die Lösung war, und ich sollte nicht ernsthaft glauben dass der Architekt sich am Wochenende hinsetzt bzw. Freitag oder Montag früh, war (nach telefonischer Erinnerung in seinem Büro....Thema: unterschiedliche Interpretation von „zeitnah“ bzw. in diesem Fall Einhalten von Absprachen und Aussagen) eine handschriftliche (!) Notiz auf dem bisherigen Bauantrag (geschätzte Dauer 30 Sekunden...). Selbst mit Paint haben wir das besser (professioneller) hinbekommen.

Ist ja auch immer eine Form der Außendarstellung und da es sich hierbei um einen Vertragspartner von Massa handelt, richtet sich die Kritik nicht nur an das Architekturbüro, sondern natürlich auch an Massa selbst. Nach einigen Telefonaten mit dem Büro des Architekten, dem Bauamt und auch mit dem Architekten selbst, brachte der Architekt den zweiten Antrag persönlich am 27.04. (…) vorbei...es konnte weitergehen...


Am 28.04. gab ich den Bauantrag persönlich beim Bauamt des Kreises und am 29.04. bei der Gemeinde ab. Am 10.05.2016 (18.12.2015: in ca. 14 Tagen ist der Entwurf fertig...) wurde der Bauantrag dann genehmigt.


Ein großer Meilenstein.